In vier Schritten zur eigenen Homepage
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) nennt vier Stationen auf dem Weg zur eigenen Homepage:
(1) Sicherung eines Domainnamens
(2) Anmieten von Speicherplatz (Webspace)
(3) Seitengestaltung (Webdesign)
(4) Nachweis der Verwertungsrechte
Opera Web Standard Curriculum (WSC)
Opera bietet in Zusammanarbeit mit dem Yahoo! Developer Network einen
kompletten (Online-)Lehrgang zur Webseitengestaltung an. Im Oktober 2009
fehlten von den geplanten 51 Unterichtseinheiten nur noch 10.
URL:
http://www.opera.com/company/education/curriculum/
Die deutsche Übersetzung fehlte Anfang Oktober 2009 noch.
Grundlage der Internetsprache ist HTML (Hypertext Markup Language) mit seinen Erweiterungen, z.B. CSS (Cascading Style Sheets). Die zur Veröffentlichung vorgesehenen Beiträge erstellt man mit Editoren.
Web-Editoren
Im Zuge dieser Entwicklung und zunehmenden Komplexität der Sprache sind auch die Werkzeuge zur HTML-Erstellung andere geworden. Ursprünglich wurden HTML-Seiten mit einfachen Texteditoren erstellt, später folgten spezielle Editoren und heutzutage sind die meistene Büropakete, wie zum Beispiel Open Office, in der Lage, HTML-Code zu generieren. Man sollte angesichts der Versionsvielfalt annehmen, dass der geplagte Surfer genau die HTML-Version seines präferierten Dokumentes kennen muss, um dann den passenden Browser zur Hand zu nehmen. Glücklicherweise ist dem aber nicht so. Abwärtskompatibel sind die Browser sowieso, man kann also jederzeit mit dem neuesten Modell alte Seiten betrachten. Trifft man wiederum mit einem älteren Browser auf neuere Seiten, so werden die dem Client unbekannten HTML-Tags ignoriert und die entsprechenden Elemente nicht dargestellt. Diese Tatsache dürfte insbesondere den Anwendern, die schon einmal versucht haben, mittels IBM-Web-Explorer Netscape-optimierte Seiten zu konsumieren, nicht entgangen sein.
Ein guter und bei privater Nutzung kostenloser HTML-Editor für Windows ist Phase5.
Unter Linux kann man Bluefish empfehlen.

Im April 2009 trug das entsprechende Debian-Paket die Versionsnummer
1.0.7-5.
Die Zeitschrift EasyLinux schrieb in ihrer Ausgabe 08/2003:
"Daher bieten wir auf der Easylinux-Website RPM-Pakete der
aktuellen Entwicklerversion (mit deutscher Sprachunterstützung)
für Red Hat Linux 8 und 9 und SuSE Linux 8.1 und 8.2 an. Diese
Pakete basieren nicht auf einer offiziell veröffentlichten
Version, sondern dem Code, an dem gerade aktiv entwickelt wird.
Sich Programme direkt aus dem CVS, einem
Versionsverwaltungssystem für Software, zu ziehen und selbst zu
kompilieren, ist unter Linux-Anwendern beliebte Praxis - eine
Garantie, dass die gerade heruntergeladene Version auch
fehlerfrei funktioniert, gibt es dabei allerdings nicht. Bluefish
erschien uns jedoch hinreichend stabil, um diesen Schritt zu
wagen. Laden Sie das für Ihre Distribution passende RPM-Paket von
http://www.easylinux.de/Download herunter. Unter Red Hat Linux
installieren Sie das Paket mit Doppelklick. Geben Sie bei der
folgenden Abfrage Ihr Root-Passwort an, das Programm
redhat-install-packages erledigt den Rest. Nach der Installation
finden Sie Bluefish unter Red Hat Linux 8.0 im K-Menü unter
Extras / Office, bei Red Hat Linux 9 unter Office / Weitere
Office-Applikationen. Unter SuSE Linux 8.2 klicken Sie im
Datei-Manager Konqueror auf das heruntergeladene Bluefish-Paket.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Installiere Paket mit YaST und
geben Ihr Root-Passwort ein, um das Bluefish-Paket einzuspielen.
Benutzer von SuSE Linux 8.1 müssen zuvor noch einige Pakete von
CD nachinstallieren. Starten Sie dazu YaST über Administration /
Software installieren oder löschen im SuSE-Work-Menü. Klicken Sie
links auf die Gruppe Gnome System. Im rechten Feld markieren Sie
control-center2, um möglichst einfach alle benötigten Pakete zu
erhalten. Klicken Sie auf Akzeptieren und legen die verlangte CD
ein. Anschließend installieren Sie Bluefish wie unter SuSE Linux
8.2. Bluefish liegt im K-Menü unter Internet / WWW. Vor dem Start
von Bluefish sollten Sie sich einmal aus- und wieder einloggen,
damit das System den Pfad aktualisieren kann."
HTML-Baukasten
Zu Beginn des Jahres 2009 machte eine Computerzeitschrift aufmerksam
auf einen Ansatz, der dazu dienen soll, sich HTML/CSS-Kenntnisse quasi
spielerisch anzueignen.
Die zugehörige "Spielwiese" finden Sie unter
http://htmlplayground.com.
Leider war das Programm ein Vierteljahr später immer noch auf dem
Versionstand 0.4 Beta.
Web-Baukasten
Internet-Dienstanbieter (ISP) bieten Privatkunden neben dem Speicherplatz
fü die Homepage oft auch Werkzeuge an, um sich eine eigene Webseite
in wenigen Minuten zusammenzubasteln.
Als Beispiel sei hier der Provider WEB.DE angeführt. Eine Demoversion
des Webbaukastens erhält man
hier.
Der Benutzer wird in fünf Schritten zum Ziel geführt:
(1) Auswahl zwischen Testseite, Blog(Online-Tagebuch), Fotogalerie
(2) Entscheidung für das Design (ca. 1000 Layouts)
(3) Strukturierung (max. 20 Seiten, z.B. Gästebuch)
(4) Inhalte (Texte, Bilder, Musik)
(5) Publizieren
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